Stern berichtet, dass in der Vorzeige-Uniklinik Hannover schlecht gepflegte Lüftungsanlagen vor sich her rotten. Die damit verbundenen Hygienerisiken für die Patienten sind den Verantwortlichen offenbar schon länger bekannt.

Stern berichtet, dass in der Vorzeige-Uniklinik Hannover schlecht gepflegte Lüftungsanlagen vor sich her rotten. Die damit verbundenen Hygienerisiken für die Patienten sind den Verantwortlichen offenbar schon länger bekannt.
Gesunde Luft ist ein Grundrecht des Menschen.
Und ein “Lebensmittel“. Wie gehen wir mit der immer dicker werdenden Raumluft um?
Eine Momentaufnahme aus Politik, Medizin und Baubranche von Simone de David.
Wir können den aktuellen Smog in China kaum nachvollziehen. Aber noch im 1952 gab es in London den great smog mit zusätzlich 4'000-12'000 Toten in nur 5 Tagen. Seit damals wurde die Luftverschmutzung in Europa dank konkreten Massnahmen reduziert. Aber auch in der "heutigen sauberen Schweiz" werden die WHO-Grenzwerten noch sehr oft überschritten.
Der Trend zum wohngesunden Bauen und Wohnen hält an. Die Nachfrage nach passenden, rechtssicheren und wohngesunden Systemen steigt vor allem im Bereich Endkunden. Marktforscher Thomas Wagner stellte die Ergebnisse der zweiten Baumit-Sentinel-Heinze Studie vor. (Sentinel Haus)
Die Bauberufliche Gewerbeschule in Zürich lebt gute Raumluftqualität im Schulzimmer vor. Eine CO2-Messung hilft viel gezielter zu lüften.
So erleben die Schüler direkt, wie rasch auch in grossen, hohen Schulzimmern die Luft verbraucht wird und lernen, wie oft lüften nötig wird.
Einfache Schulampeln gibt es schon länger. Leider wird die Verantwortung für gute Raumluftqualität jedoch zu selten wahrgenommen.
Am 22.01.14 fand an der swissbau ein Arbeitspodium statt.
Politik, Medizin und Fachleute diskutierten drei Fragen:
1. Was ist gesundheitliche zuträgliche Raumluft?
2. Wie wird gesundheitlich zuträgliche Raumluft sichergestellt?
3. Wer ist dafür zuständig?
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Die ETHZ sammelt seit zwei Jahren Daten zur Luftverschmutzung auf 100 m genau mit an zehn Zürcher Trams installierten mobilen Messstationen. Damit können die Forschenden um Lothar Thiele vom Institut für Technische Informatik und Kommunikationsnetze Jahres-, Monats- und sogar Tageskarten erstellen. Erfasst werden die Ozon- und Feinstaubbelastung. Jogger oder Velofahrer können in Zukunft per Smartphone anhand der Daten ihre Routen so planen, dass sie möglichst wenigen Schadstoffen ausgesetzt sind.
REHVA Experten erarbeiteten ein Positionspapier zur Raumluftqualität zu Handen EU-politischer Entscheidungsträger und Behörden. Das Papier weist auf die potenziellen Konflikte zwischen Energieeffizienz, Belegung, Raumluftqualität und Raumkomfort. Es verwendet das Ergebnis der HealthVent-Projektes und anderen EU-Projekten, und ist verbunden mit der Arbeit einer neuen REHVA-Task-Force mit dem Ziel einer Vorbereitung weiterer Positionspapiere für zukünftiges Raumklima. Die Task Force will ein besseres Verständnis innerhalb Entscheidungsträgern von RLQ-Fragen und Auswirkungen auf EU und nationaler Politik und Vorschriften erreichen.
>>Positionspapier (orig. Englisch) deutsch >> Bericht Auszüge mit Übersetzung >> zur REHVA Webseite
Trotz Verbesserungen verursacht die Luftqualität Schäden von 3-9 % des EU-BIP (330-940 Mrd. Euro). Daher hat die EU-Kommission beschlossen die Luftqualittätspolitik zu überprüfen und zu verbessern. Bestehende Normen sind konsequenter durchzusetzen und neue Ziele und Massnahmen werden zum Schutz der menschlichen Gesundheit und Umwelt festgelegt.
>> zu Bürgerinfo mit Initiativen >> Webseite EU_The Clean Air Policity Package
Grenzwert schützt ungenügend
Dass zu viel Feinstaub die Gesundheit schädigen kann, ist bereits mehrfach nachgewiesen worden. Nun zeigt eine gesamteuropäische Studie mit Schweizer Beteiligung, dass die medizinischen Probleme schon bei sehr tiefen Feinstaubkonzentrationen beginnen. Damit dürfte der Feinstaub zu mehr Todesfällen führen, als bisher angenommen wurde, wie das an der Studie beteiligte Schweizerische Tropen- und Public-Health-Institut (Swiss TPH) schreibt.

Nach der Antwort vom Bundesrat auf die Interpellation von Nationalrätin Ruth Humbel besteht Handlungsbedarf. In einer Runde aus Politikern und Fachspezialisten suchen wir nach Lösungsmöglichkeiten.
Welches sind die Massnahmen, um eine gesundheitlich zuträgliche Raumluft sicherzustellen?
In kleinem Rahmen treffen sich verschiedene Persönlichkeiten am 22.01.2014 um 9.30 an der Swissbau. Nationalrätin Ruth Humbel, Mitglied der Gesundheitskommission und Nationalrat Peter Schilliger, Präsident von suissetec und Unternehmer, sowie Prof. Dr. Nino Künzli, Schweizerisches Tropen- und Health Institut und Dr. med. Alexander Turk, Chefarzt der Züricher Höhenklinik diskutieren mit Moderator Prof. Urs Rieder, HSLU zum Thema "Gesundheit im umbauten Raum".
Am Kongress der BauHolzEnergieMesse in Bern: Komfortlüftung - ein Muss für energieeffizente Bauten. Der Saal 4 war übervoll und die Vorträge fanden grosses Interesse. SVLW-Präsident Harry Tischhauser referierte über Hygiene in Komfortlüftungen - Wegleitung für die Planung bis Betrieb.
Die SVLW-Mitglieder wurden zum Thema "Aktionen zur Antwort aus Bundesbern" eingeladen. Dabei wurde der neue Flyer "für gesunde Raumluft" abgeben. Sie könenn unter Angebote bestellt werden. Mitglieder äussern Ihre Anliegen, z.B. Schulung von Reinigungspersonal für Monoblocs.
Der neue Verband Komfortlüftungssysteme Austria hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam Verständnis und Aufklärung auf breiter Basis zu erwirken, Schulungen von Professionisten zu forcieren, technischen Fortschritt zu sichern, Unterstützung in allen Bereichen und ein Höchstmass an Qualität für die Nutzer zu gewährleisten. >> KLA-Pressemappe
Die Konferenz der Gebäudetechnik-Verbände koordiniert und unterstützt die einzelnen Verbände und Vereine bei ihren Aktivitäten und bietet insbesondere bei politischen Vorstössen auf kantonaler und eidgenössischer Ebene Support.
Jedes Jahr werden allein in der EU über 6000 Fälle von Verseuchung mit Killerkeimen wie Legionellen gemeldet - mit rund 500 Toten. Für die Inhaber von 165 000 grossen Gebäuden wie Spitälern Altersheimen Hotels und Schulen kann bereits ein Verdachtsfall verhängnisvoll sein. Fast jedes dritte Gebäude müsse die Rohrsysteme erneuern, um die Wasserhygiene zu gewährleisten. In Deutschland macht der Gesetzgeber Druck auf die Eigentümer indem er die Haftung für die Folgen von verseuchtem Wasser auf sie überwälzt.
Wohlbefinden & saubere Luft war auch Thema an archiFM-Messe am 2.und 3.Okt im Technopark Zürich. Bruno Wolf von Hälg-FM AG thematisierte das Thema Luft und Inspektion: "Der AQM-Stand von SVLW diente mir als gute Kontaktmöglichkeit. Interessant, viele Leute haben zu dem Thema Luft bereits Erfahrungen und haben mich gezielt angesprochen."
Herzlichen Glückwunsch:
Harry Tischhauser, SVLW-Präsident und Inhaber von Aktinova AG wird gemäss VDI 1000 "VDI-Richtlinienarbeit - Grundsätze und Anleitungen" vom 24.09.2013 bis 31.12.2015 als stellvertretender Vorsitzender berufen in den Richtlinienausschuss "VDI 6022 Blatt 8 Raumlufttechnik, Raumluftqualität; Vermeidung allergener Belastungen".
Dies ist ein weiterer Schritt nach seiner Mitarbeit im Vorstand zur VDI-Richtlinienarbeit 6022 Blatt 6 Raumlufttechnik, Raumluftqualität - Luftbefeuchtung, sowie "Hygiene in RLT-Systemen mit erdverlegten Luftleitungen und "Reinheit von Kanälen". >> VDI-Urkunde neu >> bisher
Schnelle Reaktion aus Bern! Die Interpellation von Ruth Humbel wurde bereits beantwortet. Spannend - Bundesbern kennt die Situation sehr gut, fühlt sich aber nicht verantwortlich! Gebäude gehören in die Hoheit der Kantone.
Luft wird (noch) nicht als Lebensmittel wahrgenommen.
Zudem wird beschönigt. Wer bleibt weiter dran?
>> Auszug Spektrum mit Fragen Antworten >> Offizielle Antwort aus Bundes-Bern

Die Legionellen-Krise scheint überstanden. Der Krisenstab hat am Mittwoch die Reisewarnung für Warstein im Sauerland aufgehoben.
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Luftverschmutzung: die üblichen Verdächtigen
Im Fachartikel werden die häufigsten luftgetragenen Schadstoffe beschrieben und Lösungsansätze gegen Feinstaub und Ozon mit Kombifilter aufgezeigt.
>> weiter zu HK-Gebäudetechnikartikel
Der K-Tipp hat die Wasserqualität in 40 Schweizer Hotels auf Erreger der Legionärskrankheit untersucht.
Fazit: Nur in 15 von 40 Hotels ist das Warmwasser einwandfrei.
Von 5 namentlich aufgeführten Hotels wird direkt abgeraten.
Das Gesundheitsamt des Kreises Soest (zwischen Dortmund und Kassel) hat am 02.09.2013 am Nachmittag die Erkrankung von 152* Menschen bestätigt. Für 36 gibt es einen bestätigten Labor-Legionellenbefund. In den Medien wird von bisher zwei* Männern, die an den Folgen einer durch die Bakterien ausgelösten Lungenentzündung gestorben sind, gesprochen.
*Anmerkung am 24.09.13: 165 Personen; ein dritter Mann starb.
Eine europäische Studie zeigt, dass Lungenkrebs bereits bei niedrigen Feinstaubkonzentrationen gehäuft auftritt. Forscher fordern daher eine weitere Reduktion der Feinstaubbelastung.
Nach einer Leitungssanierung ist das Trinkwasser manchmal verunreinigt. Der Bund und die Kantonschemiker fordern nun von der Branche genaueste Angaben zur Sanierungstechnik.

Der deutsche Fachverband für Luft- und Wasserhygiene führt am Do. 17. und Fr. 18. Oktober das zehnte Fachsymposium in D-Bad Brückenau in der Nähe von Frankfurt durch. Harry Tischhauser wird am 2. Tag ein Referat zu Wartung-Reinigung-Instandhaltung halten.
Möchten Sie gemeinsam anreisen? Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Würde Koordinaten austauschen.

Bedarf an guter Raumluft kommt bei Hauseigentümern und Mietern an.
Diverse homegate-TV-Reportagen in allen CH-Regionen, Videos (Interviews z.B. mit Harry Tischhauser), Unterlagen (z.B. SVLW-Wegleitung) und direkte Links werden auf dem Immobilienportal und Hauseigentümerverband angeboten.
>> Link zur HEV-Webseite
>> Artikel "Der Schweizerische Hauseigentümer“, Ausgabe 12, Juli 2013
>> Interview der bekannten TV-Sendung homegateTV mit unserem Präsidenten Harry Tischhauser und mit Adrian Peterhans, Geschäftsleitung Air-On AG
Mit der neuen VDI 6022 Blatt 1.2 wird jetzt aufgezeigt, wie die Hygiene in RLT-Systemen mit erdverlegten Luftleitungen sichergestellt werden kann.
Mitgetragen haben dazu aus der Schweiz Reinhard Halbeisen, Harry Tischhauser und Benno Zurfluh. Mit Dr. A. Winkens waren damit drei SVLW-Mitglieder beteiligt!
Der Fachbereich Clima Lüftung von suissetec empfiehlt, unbedingt schon in der Ausschreibungsphase nur noch Eurovent-zertifizierte Energieklasse-"A"Filter mit einem Abscheidegrad von > 60 % bei Feinstaubpartikeln von 0.4 μm zu spezifizieren.
Taugliche Filter brauchen genügend Platz, eine Filtersektion von 700 mm soll vorgeschrieben werden.
Ein A-zertifizierter F7-Filter braucht weniger als die Hälfte kWh/a eines mit G gewerteten Filters. Die damit zu erzielende Einsparung übertrifft sogar die Anschaffungskosten des Filters.
Was passiert mit dem HSLU-Schlussbericht zum Hygienezustand von Raumlufttechnischen Anlagen in der Schweiz?
Der SVLW-Vorstand hat sich mit den Erkenntnissen auseinandergesetzt und entsprechende Empfehlungen ausgearbeitet. Anbei eine Zusammenfassung inkl. erstem Resultat zum Thema Sensibilisierung.
>> weiter zur HSLU-Resultaten Bericht und SVLW-Empfehlung
>> weiter zu Fachartikel im Spektrum inkl. Auszug Interpellation von Nationalrätin Ruth Humbel
Schweizerischer Verein Luft- und Wasserhygiene, Tessinstrasse 54, 4054 Basel, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, +41 78 201 86 55