Aktuelle Informationen zur Luft- und Wasserhygiene

Aktuelle Informationen zur Luft- und Wasserhygiene

Weiterlesen ...Gemäss jährlichem EU-Report ist die Feinstaubbelastung grösstes gesundheitliches Einzelrisiko. > 80 % der Europäer leben über dem WHO-Grenzwert PM2.5 von 10 mg/m3.  Auch die Schweiz ist mit 11.6 mg/m3 nicht davon verschont, vorallem in städtischen Aglomerationen. Es wird mit einem CH-Verlust von 40'000 Lebensjahren gerechnet.
>> Air Quality in Europe - Report 2017
Anmerkung: Wir leben zu 90 % in Innenräumen, wo es häufig schlechter ist. Darüber fehlen solche Studien. Wie lange noch?

Weiterlesen ...Grosse Renovierungsarbeiten können die Qualität der Innenraumluft in vielen Wohnungen beeinträchtigen. Der REHVA-Bericht kommt zum Schluss: Ein wesentliches Ziel der Umsetzung einer Energie-Sanierungsstrategie ist die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden. Die Auswirkungen auf die Raumluft-Qualität und das Wohlbefinden der Bewohner werden oft ignoriert. Es besteht ein dringender Handlungsbedarf, die derzeit angewandten Gebäudesanierungsverfahren auf die Wohnraumluftqualität  zu überprüfen. pdf>> Englischer Fachartikel 

Ein gemeinsames Positionspapier verlangt Vorgaben für Raumluft-Qualität bei der Überarbeitung der EU-Richtlinie zur Gesamt-Energie-Effizenz. 

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Weiterlesen ...Gemäss Harvard Business Reviev zahlt sich bessere Luftqualität Tausendfach aus. Während Mehrkosten von 1-11 (je nach System im Extremfall bis 40) Dollar pro Person und Jahr für höhere Luftqualität zu zahlen sind, steigt die Produktivität um 6'500 Dollar pro Person und Jahr. Dazu kommen weniger Ausfälle und Krankheiten. Ist gute Luftqualität zu günstig?   pdf>> print auf englisch   >> Link zur Quelle 
>> The 9 Foundations of Healthy Buildings

Nach 20 Minuten wegdämmern

Weiterlesen ...In Deutschland löst "Luft in Schulen" eine Diskussion aus, siehe CCI-Dialog.
CH-Studien zeigen, dass alte Schulhausgebäude am effizientesten mit bedarfsabhängigen, dezentralen Lüftungen saniert werden können. Mit weniger grauer Energie wird mehrfach Betriebsenergie gespart und massiv CO2 gesenkt. Dies im Vergleich zu andern bekannten Möglichkeiten. Dabei steigt der Komfort, das Wohlbefinden und die Leistung der Schüler.

Weiterlesen ...Safe the Date. Am Mi. 17. Januar, 09.15-10.30 findet an der Swissbau  wiederum ein Round Table statt. Nationalrätin Ruth Humbel, Mitglied der Gesundheitskommission diskutiert mit verschiedenen Persönlichkeiten von Lehrervereinigung, Lunge Zürich, Immobilienamt, Architektur und Fachexperten zum Thema "Luft zum Lernen", Situation in Schweizer Schulen. Weitere Informationen folgen.

Weiterlesen ...SGS ladet zu einer "Brautschau" ein: Di. 30. Januar 2018, 13.30-17.30 im Technopark Zürich.
Ziel der Veranstaltung ist es, allen Gelegenheit zu bieten, Ihre Ideen und Lösungen vorzustellen. Experten von SNBS, Minergie und SVLW beurteilen Ihre neuen Ideen zur Erfüllung der Labels. Interessiert? 
Bitte anmelden bis 15. Januar an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
pdf>> Flyer mit weiteren Informationen

Weiterlesen ...Der Präzisions-Messkamm ist ein Werkzeug für die Schichtdicken-Messung zur Gefährdungsbeurteilung von "Küchenabluft".
Eine Vernehmlassung bei Verbänden und Interessierten läuft bis Ende Februar 2018. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
pdf>> Merkblatt Präzisions-Messkamm    >> Formblatt zur Stellungnahme als Excel 
keine Brände bekannt?  >> anbeil Link zu RLQ.at

Aktuelle Fachartikel

pdf>> Haustech - Atme durch und werde reicher. Kolummne mit Alfred Freitag 
>> weitere fünf Artikel, wie Qualitätsbewusstsein ist ungenügend, Dicke Luft in Schulzimmern, etc. unter Literatur 521 Haustech - Luft rein?

pdf>> Tagi-Sonderbeilage - Die Lunge und ihr Klimagerät - die Nase mit Dr. W. Hugentobler 
>> Link zu alllen Artikeln, wie Atmen ist nicht selbstverständlich, Dicke Luft - so verbessern Sie die Luftqualität in Innenräumen, etc.

pdf>> Energieberater - Schimmel braucht Wasser, keine Luftfeuchtigkeit mit Dr. W. Hugentobler

Weitere Fachartikel finden Sie unter https://www.svlw.ch/themen/svlw-literatur unter 500 Fachartikel

Weiterlesen ...Wenn Klassenräume ohne sicher funktionierende Einrichtungen zur ganzjährig ausreichenden Zuführung von Aussenluft und zur Abführung von belasteter Abluft genutzt werden, entsprechen diese nicht der Arbeitsstättenrichtlinie (ASR) und geltenden Regeln der Technik. Dieses Fehlen kann in vielen Fällen durchaus als Baumangel gewertet werden.
>> Quelle: CCI Branchenticker           Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Wie sieht dies in der Schweiz aus? - Anbei Antwort von Prof. Heinrich Huber, Leiter Prüfstelle Gebäudetechnik, Hochschule Luzern

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Gemäss neuem LCH-Leitfaden gelten folgende gesundheitsrelevante Normen für Schulbauten:

  • Raumklima: Luftqualität Sollwert CO2 1000 ppm, max. 2000 ppm (Bundesamt für Gesundheit BAG und SECO)
  • Luftumwälzung 36 m3/ h /Person, Temperatur 21–23 Grad, Feuchtigkeit 30–65 % (SECO ArGV3_art16)
  • Frischluftzufuhr: min. 22 m3/ h /Person (SECO ArGV3_art16 / Norm SN 546 382/1)
  • Beleuchtung: min. 500 Lux (SECO ArGV3_art15 und Anhang; Europäische Norm EN 12464-1 / Norm 380/4 des Schweizerischen Ingenieurs- und Architektenvereins SIA)
  • Nachhall: 0,4–0,6 s (SECO ArGV_art22 / SIA 181 / Deutsches Institut für Normung DIN 18084) • Lärmimmission: max. 40 dB ohne Aktivitäten, max 50 dB ruhiger Unterricht, max. 75 dB in Sporthallen und Musikräumen (erhöhtes Risiko) (Staatssekretariat für Wirtschaft SECO ArGV3_art22 / Bundesamt für Umwelt BAFU DIN 18041, SIA 181: 2006)
  • Fläche: min. 6 m2 pro Person in Klassenräumen (SECO ArGV3_art24 Büroräume)
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Comic - Luft zum Lernen

Weiterlesen ...Ein Thema am Schweizer Bildungstag in Bern: Bundesrat Berset freut sich über CO2-Messgerät, damit die Luft im Bundesratzimmer besser wird.
NR und LCH-Zentralpräsident Zemp weiss, so werden unsere Schüler leistungsfähiger. Dies unterstützt uns im Pisa-Ranking.
jpg>> ganzer Comic als Bild 
Frage: Wer ist der Engel in der Mitte? Tipp: Zu finden unter über uns - Vorstand.

Qualität schafft Vertrauen

Weiterlesen ...Es gibt wohl kaum eine Branche, die nicht unter billigen, schlechten Mitbewerbern leidet. In der Konsumgüterindustrie ist der Schaden verkraftbar, denn das Produkt verbraucht sich innerhalb von kurzer Zeit. Anders verhält sich die Sache im Investitionsbereich und insbesondere in der Baubranche: Das Produkt ist installiert und der Käufer/Betreiber muss letztlich über den ganzen Lebenszyklus hinweg damit fertig werden.
Zwar gibt es den Anspruch auf Garantieleistungen, doch welches Produkt wird in der Betriebsphase schon ausgetauscht? Die Garantieleistungen sind nicht selten erfolglose Nachbesserungen.

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Weiterlesen ...Energieeffizienter Schulneubau in DE unter der Lupe:
Der energieoptimierte Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums liefert nach dem ersten Jahr im regulären Betrieb gute Werte bei Wärmepumpe und Photovoltaik. Optimierungs-Potenzial gibt es beim Betrieb der Lüftungsanlagen. Plusenergie auch bei Schule wird möglich.

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Weiterlesen ...GESUNDE LEHRPERSONEN – GUTE SCHULEN 

Unter diesem Motto fand in Bern der Schweizer Bildungstag statt. Das Thema "Luft zum Lernen" und erste Auswertungen von MeineRaumluft konnten vorgestellt werden.
SVLW-Vorstandsmitglieder Peter Amacher und Dominik Kiefer konnten Bundesrat Berset und Zentralpräsident Zemp je ein CO2-Messgerät überreichen
Zu Beginn seines Referates erwähnte Bundesrat Alain Berset, "die zum Teil schlechte Luft im BR-Zimmer und dass er nun ein Messgerät habe!"

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Amerikanische Forscher haben kürzlich die Sterblichkeit bei einem Kollektiv von über 60 Mio. Personen (Medicare-Versicherte) in Abhängigkeit der langfristigen Feinstaub- und Ozonbelastung untersucht und dabei eine Zunahme der Sterblichkeit auch unterhalb des Feinstaubgrenzwertes von 12 µg PM2.5/m3, resp. 100 µg Sommer-Ozon/m3 gefunden. Ebenso fand die Studie von Makar mit einem ähnlichen Kollektiv auch zwischen einer langfristigen Belastung von 8 bis 12 µg PM2.5/m3 noch erhöhte Risiken für Spitaleintritte.

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Weiterlesen ...Zwischenresultate von Messungen über 100 Schulen liegen vor.
Positiv ist, Lehrer und Schüler haben reagiert und dank der Messung bewusster gelüftet. Trotzdem lag bei mehr als 13 % der durchgeführten Messungen der CO2-Pegel am Ende der Schullektion über 2000 ppm. 
>> zur ersten Auswertung auf Deutsch      >> auf Französisch
Weitere Schulen können bei der Messkampagne mit machen >> anmelden. Von der Lunge Zürich erhalten Sie gratis Messgeräte für eine Woche.

Weiterlesen ...Es war ein guter Treff. Viele Teilnehmer haben sich vor Ort zur Zertifizierung angemeldet! Aktive Firmen starten zuerst. Wann folgen Sie oder achten auf Firmen mit Zertifikat? 
Das Bewusstsein bei den Teilnehmern war gross, es muss etwas passieren, damit die Lüftung positiver wahrgenommen wird. Nutzen und Bekanntheit für Qualität bei Planung bis Betrieb gilt es zu fördern.

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Die Schweiz bekommt die gefährlichen Legionellen-Bakterien nicht in den Griff. Die Zahlen der beim schweizerischen Bundesamt für Gesundheit (BAG) gemeldeten Erkrankungen mit Legionellen steigen seit Jahren. Waren es im Jahr 2005 noch 146 gemeldete Fälle, hat sich die Zahl bis 2016 mehr als verdoppelt. Dies ist gemäss BAG-Experten nur die Spitze des Eisbergs.
30 Fälle im Juli in Genf, davon sogar ein Toter.
Landesweite CH-Grenzwerte gibt es erst seit Mai 2017.

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Weiterlesen ...Die Wahrscheinlichkeit für Schimmelpilzwachstum wird vermindert, indem in der kalten Jahreszeit durch regelmäßiges Lüften und ausreichendes Heizen die relative Feuchte in der Raumluft bis 60 % begrenzt wird und die Wandtemperatur nicht zu weit absinkt. Achtung, bei Befall sind rasch Fachleute beizuziehen.
>> Infos und Broschüren von BAG Bundesamt für Gesundheit - Wohngifte  
>> SMGV-Merkblatt für Schimmelsanierung
>> in DE und OE werden die Unterlagen neu überarbeitet

Lüftungsplan in Schulen

Bereits im 2008 hat das Deutsche Umweltbundesamt in ihrem LEITFADEN FÜR DIE INNENRAUMHYGIENE IN SCHULGEBÄUDEN zum Lüftungsplan geschrieben:
Verfügt die Schule über keine technische Lüftung, sind die Klassenzimmer während des Schulbetriebs mindestens nach jeder Schulstunde (45 min) und vor sowie nach Ende des Unterrichts möglichst quer zu lüften. Die Schulleitung legt fest, wer nach jeder Schulstunde das Klassenzimmer lüftet und wie gelüftet wird.

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Das DE-Umweltbundesamt (UBA) warnt vor möglichen Gesundheitsrisiken bei der Nutzung von Gebäuden durch nicht ausreichende europäische Standards. Hintergrund ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), das es den Mitgliedstaaten künftig nicht mehr erlaubt, an Bauprodukte strengere nationale Anforderungen zum Schutz der Gesundheit zu stellen.   >> zum Artikel
pdf>> In ihrer Schwerpunktbroschüre 2017 gehen Sie umfassend auf das Thema Innenraumluft, Baustoffe, Lüften, Schulen ein.

5 Fehler bei KWL-Montage

 Weiterlesen ...Handwerkliche Fehler bei zentralen Wohnungslüftungsanlagen führen zu einer ganzen Reihe von Problemen. 
>> haustec.de nennt die wichtigsten Fehler.

Bei uns finden Sie die Hilfsmittel zur Fehlervermeidung.

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Die sechste EU-Ministerkonferenz Umwelt und Gesundheit hat der Luftverschmutzung erste Priorität eingeräumt:
"Gesundheit und das Wohlergehen aller Menschen gilt es zu schützen und zu fördern und vorzeitige Todesfälle, Krankheiten und Ungleichheiten im Zusammenhang mit Umweltverschmutzung und -verschlechterung zu verhindern".
"Verbesserung der Innen- und Außenluftqualität für alle, als einer der wichtigsten Umweltrisikofaktoren in der Region, durch Massnahmen zur Erfüllung der Werte der WHO-Luftqualitätsrichtlinien in einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess". pdf>> zur Erklärung in Deutsch  >> zur EFA-Webseite in englisch

Weiterlesen ...Der Verband Privater Bauherren (VBP) ist seit 40 Jahren eine deutsche Vereinigung von Bauherren für Bauherren für Wohnbauten.
Aus unserer langjährigen Erfahrung ist es in den allermeisten Fällen eine große Diskrepanz zwischen einem professionellen Verkaufsgespräch und den dann folgenden schon eher lückenhaften Planunterlagen und schließlich einer davon erneut abweichenden Ausführung auf der Baustelle, die im Schlüsselfertigmarkt zu teuren Baumängeln führt.

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Weiterlesen ...Die Zahl der Allergiker wächst. Fast jeder Dritte ist betroffen. In Städten treten deutlich mehr Allergien auf als in ländlichen Regionen. Das zeigt: Es sind nicht nur die Pollen schuld. Quelle: Die Welt.
Einsparungen in Europa von 100 Mrd./a wären möglich.
Doch Viele haben noch immer die Einstellung: Was mich nicht tötet, härtet mich ab. Das ist dumm. Unbehandelte Allergien verringern die Leistungsfähigkeit und es schadet der Volkswirtschaft, wenn Schulkinder schlechter lernen und Angestellte nicht ihre mögliche Leistung bringen.
Weitere Themen: Feinstaub, Hygiene etc.
Hinweis: Gute Filter bei Lüftungsanlagen schaffen rasch Erleichterungen.

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