Aktuelle Informationen zur Luft- und Wasserhygiene

Aktuelle Informationen zur Luft- und Wasserhygiene

CH-Luftqualität 2018

mehr zum Jahresbericht Luftqualität 2018Im April 2018 genehmigte der Bundesrat den WHO-Feinstaub-Grenzwert PM 2.5 als Jahresmittelwert von 10 ug/m3, siehe SW-Linie. Betrachtet man näher die BAFU-Messdaten z.B. von Kaserne Zürich, weisen die Monats- oder Tagesmittel viel höhere Werte aus. Tag und Nacht etc. werden gemittelt. Entscheidend ist jedoch, wann wir uns dort aufhalten. 
Neuste Studien zeigen, dass bereit 5 ug/m3 relevant ist. Entsprechend kritisch sollte man auch den neusten BAFU-Jahresbericht lesen.

mehr zum Jahresbericht Luftqualität 2018

Aktuell geltende SchulungsinhalteFür eine hygienisch einwandfreie Planung, Errichtung, Instandhaltung, Hygienekontrolle und -inspektion von Raumlufttechnischen Anlagen (RLT)  sind ausreichende Kenntnisse der Hygiene und Mikrobiologie sowie praktische Erfahrungen notwendig. Der SWKI-Kurs Typ B ist für Personen, die RLT-Anlagen warten, instand halten und reinigen. Der SWKI-Kurs Typ A richtet sich an Personen, die RLT-Anlagen hygienebewusst planen und verantwortlich errichten, warten, überwachen oder inspizieren.  
Folgende CH-Schulen bieten regelmässig Kurse an: 
>>aktinova Kurse Bern/Zürich  >>ABZ-SUiSSE in Reiden  >>Höhere Fachschule Dietikon >>STFW Kurse in Winterthur   >> Weitere Informationen zur Weiterbildung

Aktuell geltende Schulungsinhalte

Effizienzrechner Klima-Lüftung

Weiterlesen ...Das D-Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, BAFA, startete einen „Effizienzrechner Klima-Lüftung“ für komplexere Zweckbauten. Dieses Tool kann als Hilfsmittel bei der energetischen Bewertung von Klima- und Lüftungsanlagen die Transparenz und das Verständnis von Laien erhöhen sowie Anreize schaffen, eine sachgerechte Inspektion durchzuführen.
Zur Ersteinschätzung gibt es QuickChecks für Lüftungs- und Kälteanlagen.
energieschweiz bietet div. Dokumente an für Effiziente Lüftungsanlagen.

Weiterlesen ...Erst langsam erholt sich die Lufthygiene-Forschungsgemeinschaft vom Schock der Falschaussagen des Pneumologen Dieter Köhler. Unerwartet war auch das Ausmass der Verunsicherung bezüglich des Werts der Lufthygieneforschung, ihrer Methoden und Aussagekraft. Es zeigte sich, wie einfach die Wissenschaft hinterfragt und mit „alternativen Fakten“ als unglaubwürdig dargestellt werden kann.
Die Gemeinschaft hätte wohl schneller und entschiedener widersprechen müssen. Stattdessen haben wir unsere Köpfe zusammengesteckt und ein sehr dichtes Faktenblatt erstellt, das keine Fragen mehr offen lassen sollte.
pdf>> Rolle der Luftschadstoffe für die Gesundheit        >> Aerztezeitung in D/F
pdfHandlungsaufruf von 5 Akademien   >> Internationale Webseite

DE-Luftqualitätsmessungen

Weiterlesen ...Das deutsche Umwelt Bundesamt stellt neu aktuelle Daten zur Luftqualität auf Web und als App (UBA Luft) zur Verfügung. Ein Qualitätsindex wird aus den Werten Stickstoffdioxyd, Feinstaub und Ozon errechnet. Aus 300 Messstationen kann man seine Station suchen und sich aktuelle Daten und Überschreitungen zustellen lassen. >> Aktuelle Luftdaten

Weiterlesen ...Die HSLU erarbeitete einen umfangreichen Bericht. Bei einfachen dezentralen Lüftungsgeräten zeigen Untersuchungen, dass bezüglich Komfort (Schall/Zugluft/Disbalance), Hygiene, Wartung und im Energienachweis diverse Abstriche zu machen sind.
Zur Wartung sind Zugänglichkeit in einzelne Räume (Mieter!) sicherzustellen.
Bei der Planung sind Dimensionierung und weitere  Faktoren entscheidend.
pdf >> zum Bericht

Weiterlesen ...Eine Basler Studie weisst nach, dass

a) ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den gehäuften Legionellose-Erkrankungen im Jahr 2017 und verkeimten Kühltürmen besteht.
b) die betreffenden Kühltürme schon seit mindestens 10 Jahren Erkrankungen verursacht haben.

Weiterlesen

Weiterlesen ...D-CO2-online Portal mit Praxistester, richtig lüften, Übersicht und Kosten.
10 Fragen zur Wohnungslüftung werden beantwortet. >> TZWL-Webseite
Rund 140 geprüfte Wohnungslüftungsgeräte sind im Infoportal des Europäischen Testzentrum für Wohnungslüftungsgeräte (TZWL) gelistet.pdf>> im Bulletin-Anhang 
Via acht interaktive Fragen/Antworten kommt der Nutzer zu einer Geräteauswahl. 
>> In der Schweiz finden wir Informationen über deklarierte Geräte

Ultrafeine Partikel UFP

Weiterlesen ...Ultrafeine Partikel (UFP) bzw. Ultrafeinstäube sind Partikel mit einen Durchmesser von maximal 100 Nanometer. Aufgrund ihrer Größe können UFP nach Inhalation bis in den Alveolarbereich eindringen und sogar Zellmembranen durchdringen. Hierdurch können sie in die Blutbahn übergehen sowie letztlich in alle Körperorgane inklusive des Gehirns und des Nervensystems gelangen. 
Trotz umfangreichen Studien kann ein direkter Nachweis für ihre Schädlichkeit nicht einfach erbracht werden.
pdf>> Deutscher Auszug aus Studie  pdf>> Wissenschaftlicher E-Bericht 

Weiterlesen ...Ein Gericht hat entschieden, dass der französische Staat es versäumt hat, ausreichende Massnahmen zur Eindämmung der Luftverschmutzung in Paris zu ergreifen, was als eine bahnbrechende Entscheidung begrüsst wird.
Der Fall wurde von einer Mutter und einer Tochter eingebracht, die sagten, dass sich ihr Gesundheitszustand verschlechtert habe, als sie in der Nähe einer belebten Ringstrasse in der Stadt lebten. >> Artikel in BBC news

Weiterlesen

Weiterlesen ...Mit der Botschaft "Tiefe Luftfeuchtigkeit schwächt Barrierefunktion und angeborene Resistenz gegen Grippeinfektionen" hat die Yale University, New Haven/Connecticut/USA neue Erkenntnisse zu den Folgen einer niederen relativen Luftfeuchtigkeit in einer angesehenen US-Zeitschrift veröffentlicht.

Weiterlesen

Weiterlesen ...SAVE THE DATE: 3. GT-Kongress am 3. Oktober 2019 im KKL Luzern
Die beiden Begriffe «Wandel» und «Challenge» bilden den thematischen Rahmen des Kongresses. einer idealen Plattform, um Forscher, Planer, Ausführende und Betreiber der Gebäudetechnik Branche zusammenzuführen. Zahlreiche wichtige Verbände und Hochschulen unterstützen den Kongress mit dem Ziel, einen Dialog zwischen den verschiedenen am Bau beteiligten Fachleuten zu etablieren.
>> Anmeldung und weitere Informationen

Weiterlesen ...Die Ergebnisse eines Messprojektes in der Steiermark zeigen, dass eine Sommerkondensation insbesondere an Standorten mit höherer stagnierender Aussenfeuchtigkeit durchaus möglich und nachvollziehbar ist.

Neben baulichen, klimatologischen, meteorologischen und lagespezifischen Risikofaktoren ist in der Studie das Nutzungs- und Lüftungsverhalten der Bewohner als wesentlicher Parameter zu erkennen.
Vor allem an Standorten die von hoher Aussenfeuchtigkeit geprägt sind, ist daher vermehrt auf das richtige Lüftungsverhalten zu achten.

Weiterlesen

Weiterlesen ...Die Grenzwerte für Feinstaub wurden im 2018 an allen Messstationen im Kanton Zürich überschritten! 
Warum werden primär neue Gesetze, Verkehrseinschränkungen, etc. gefordert? Warum nicht volkswirtschaftliche Berechnungen anstellen, wie die Bevölkerung rasch und am effektivsten geschützt werden kann? 
Wir halten uns bis zu 90 % in Innenräumen auf. Wäre "an der Rosengartenstrasse" gute Raumluft nicht die einfachere Lösung?
>> "Wohltat am Arbeitsplatz" kann auch für Wohnen erreicht werden.

Weiterlesen

Weiterlesen ...Immer mehr Kinder: Die Stadt Zürich investiert 1,8 Milliarden Franken in Schulbauten
Wegen des anhaltenden Bevölkerungswachstums sind in Zürich neue Schulhäuser gefragt. Das kostet viel Geld. Neu will die Stadt auch Büro- und Gewerbeflächen anmieten, um sie für die Primar- und Sekundarstufe umzunutzen.
Abstimmung ergab JA: Lieber ein zu kleines Schulhaus als gar keines!

Weiterlesen

Weiterlesen ...Gemäss WHO sterben weltweit jedes Jahr sieben Millionen Menschen an den Folgen von Luftverschmutzung. Seit rund 20 Jahren zeigen Studien, dass Partikel als Feinstaub in der Luft zu Gesundheitsschäden führen.
Nebst den bereits untersuchten Feinstaubquellen wie Heizungen, Industrie und Strassenverkehr gewinnen auch Abgase aus Flugzeugturbinen an Bedeutung.

Weiterlesen

Weiterlesen ...Wasser lebt. 
Es sprudelt täglich aus unseren Wasserarmaturen zuhause, im Büro oder in der Werkstatt. Es ist von höchster Qualität – und enthält neben wichtigen Mineralien auch unzählige winzig kleine Lebewesen.
Da von ihnen auch eine Gefahr ausgehen kann, verlangt es Verantwortung von Eigentümer, Betreiber und Mieter.

Weiterlesen

Weiterlesen ...Aus einer Maturaarbeit an der St. Galler Kantonsschule wird ein Projekt an «Schweizer Jugend forscht». «Bei meinen Messungen in den Schulzimmern an der Kanti konnte ich Werte bis zu 3'000 ppm feststellen», so die 19-Jährige Jugendforscherin Livia Strasser. «Die Daten zeigten einen signifikanten Zusammenhang zwischen der CO2-Konzentration im Raum und der Konzentrationsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler».

Weiterlesen

Weiterlesen ...Die Sonne scheint und draussen ist es endlich wieder wärmer. Da öffnen wir gerne die Fenster. Aber wer zu viel lüftet, zahlt drauf. Denn gerade jetzt kann durch falsches Lüften viel Wärme ver­loren gehen. 
Stosslüften mit komplett geöffneten Fenstern sorgt schnell für den benötigten Luftaustausch. Am besten sollten die Fenster auf der gegenüberliegenden Seite ebenfalls geöffnet werden, um für Durchzug sorgen. 

Weiterlesen

Weiterlesen ...Erwachsene schöpfen etwa zwanzigtausendmal am Tag Luft, Kinder noch häufiger. Beim Einatmen gelangt lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper, beim Ausatmen wird Kohlendioxid abgegeben. Neben 21 % Sauerstoff besteht trockene Luft zu 78 % aus Stickstoff. 
Luftschadstoffe machen deutlich weniger als 1 % des Luftvolumens aus. Trotzdem, Luftschadstoffe fallen ins Gewicht.
Erste Ergebnisse aus den USA zeigen eine lineare Expositions-Wirkungs-Beziehung von Feinstaub mit der Sterblichkeit bis hinunter zu einem Jahresmittelwert von 5 μg/m3 (WHO- und CH-Wert bei 10 μg/m3). Das bedeutet:

Jede Reduktion der Feinstaub-Belastung ist mit einem Gesundheitsgewinn verbunden.

Weiterlesen

SVLW als Partner von

 

energie-cluster

SVLW als Partner von

 

bauschweiz.ch

SVLW als Partner von

Gebäude Technik

SVLW als GT-Partner von

KGTV

Schweizerischer Verein Luft- und Wasserhygiene, Geschäftsstelle, Schwyzerstrasse 33, CH-8805 Richterswil | +41 78 907 88 79 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!