Das klimakompatible Bauen ist das Gebot der Stunde. Denn der Bausektor trägt einen wesentlichen Anteil zu den Treibhausgasemissionen bei und steht damit besonders in der Pflicht, Lösungen für eine klimaneutrale Schweiz zu finden. Dafür braucht es neue Strategien und Konzepte. Zwei Ansätze werden an der Fachtagung Nachhaltiges Bauen am 26. März ab 13 Uhr in Zürich-Altstetten diskutiert. >> Informationen und Anmeldung unter www.ftnb.ch
Als UNESCO-Weltkulturerbe ist Strassburg weltberühmt für seine Architektur und Weintradition. Doch seit Jahren weist die Innenstadt auch überdurchschnittlich hohe Feinstaubwerte aus. Wie es trotzdem möglich ist eine Wohnung verlässlich mit Frischluft zu versorgen erläutert die Reportage anhand eines Praxisbeispiels. Die Installation des Komfort-Lüftungssystems war in nur zwei Tagen erledigt und beanspruchte wenig Platz. >> Zehnder-Reportage
Die EU-Kommissarin Ursula von der Leyen engagiert sich für Nachhaltigkeit: Die die grösste Herausforderung und Chance unserer Zeit ist es, bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent der Welt zu werden. Um dies zu erreichen, hat die EU-Kommission den European Green Deal vorgestellt, das ehrgeizigste Massnahmenpaket, welches den europäischen Bürgern und Unternehmen ermöglichen soll, von einem nachhaltigen grünen Übergang zu profitieren. >> Bericht auf Deutsch >> Zero pollution.de DIE LUFTQUALITÄT KANN GEWINNEN - ACT NOW!
Durch ordentliches Fensterlüften in Form von Stosslüften kann eine gute Raumluft-Qualität erreicht werden. Der Aufwand beschränkt sich auf wenige Handgriffe und kostet erstmal nichts. Nur das notwendige Aufheizen der Frischluft an kalten Tagen ist mit Kosten verbunden. Hier kann natürlich eine mechanische Lüftung mit Wärmerückgewinnung Abhilfe schaffen. Je nach Jahreszeit und Winddruck sind die Lüftungszeiten anzupassen. >> Begründung in haustec.de >> Dos and Dont's beim Lüften im Winter
Graphik über Umfrage,"Glauben Sie, dass die bestehende EU-Luftqualitäts-Normen angemessen sind oder nicht?" Antwort: ⅔ der EU-Länder wünschen eine Verschärfung.
Die EU-Kommission veröffentlichte den Bericht über den Eignungs-Check der Luftqualitätsrichtlinien. Trotz allgemeiner Verbesserungen der Luftqualität happert es an der Umsetzung und Angleichung der Normen. Eine Verschärfung an zu erwartende WHO-Leitlinien Anfangs 2020 wird geprüft.
Gemäss neuestem BAFU-Bericht ist das Ziel einer guten Luftqualität noch nicht erreicht, trotz der beachtlichen Erfolge der schweizerischen Luftreinhaltepolitik. Es sind deshalb weitere Emissionsreduktionen notwendig. Für die Schadstoffe Stickstoffdioxid, Feinstaub und Ozon konnten zwar die Immissionen gesenkt werden, die gemessenen Konzentrationen liegen aber teilweise noch über den Grenzwerten. >> Bericht über Messresultate >> BAFU Umwelt und Gesundheit 2019
Kinder leiden viel stärker als Erwachsene unter einem ungesunden Wohnumfeld. Millionen von Menschen leben in Wohnungen, die sie krank machen. Hauptursachen sind Feuchtigkeit und Luftqualität.
«Die Menschen vor den schädlichen Auswirkungen zu schützen, ist eines der Ziele des Umweltschutzgesetzes», sagt Marc Chardonnens, BAFU-Direktor. «Eine naturnahe Landschaft motiviert die Menschen, um Sport zu treiben und sich darussen zu bewegen. So trägt die Natur positiv zur Gesundheit bei», sagt Pascal Strupler, BAG-Direktor. >> zum Interview>> Bericht Umwelt und Gesundheit in der Schweiz
Nach der Lungenentzündung droht der Infarkt. Die Lungenentzündung ist eine unterschätzte Krankheit. Dabei verursacht keine andere Infektionskrankheit weltweit so viele Todesfälle. Selbst kerngesunde Menschen können plötzlich daran erkranken und sterben. Nach einer überstandenen Lungenentzündung sollte das Herz-Kreislauf-System unter strenger Beobachtung bleiben. Denn sie wirkt offenbar wie ein Brandbeschleuniger für Arteriosklerose.
Das Ministerium von Baden-Würtenberg hat ein Merkblatt herausgegeben - "Automatische Lüftung - Frische Luft ohne Kompromisse". "Frische Luft ist wichtig. Viele Menschen lüften gerade im Winter nicht richtig und gefährden damit ihre Gesundheit und die ihres Gebäudes. Mechanische Lüftungsanlagen schaffen Abhilfe: Sie steigern den Wohnkomfort und verhindern Schimmelbildung". >> 2A4 Merkblatt >> Merkblatt Schweiz >> Förderprogramme in den Kantonen
Über 10'000 Kommunen mit weltweit rund 800 Mio. Personen verpflichten sich eine für die Bürger sichere Luftqualität zu erreichen und die Klimaschutz- und Luftverschmutzungspolitik von 2030 aufeinander abzustimmen. >> BREATHELIFE
Simulierte Werte sind in rot. Diese sind tiefer als in blau - effektiv gemessenen Werte. Der Klimawandel beeinflusst auch die Raumluftqualität: - NO2, PM2,5 und PM10 im Aussenbereich nehmen ab, aber O3 nimmt zu - Grosse Herausforderungen bei Raumtemperatur/-feuchtigkeitsregelung - Die aktuellen Wärmedämmnormen schützen nicht vor Überhitzung - Zukünftige Wohnkonzepte erfordern intelligente Lösungen für die mechanische und manuelle Lüftung. >> zum englischen Bericht über Entwicklung in Deutschland
Verschlechterte Luftqualität in Innenräumen wirkt sich sofort und stark auf die Beschäftigten aus. Das zeigen Versuche mit Schachspielern. Am schlimmsten ist der Feinstaub. Eine Zunahme des Feinstaubs um 10 Mikrogramm pro Kubikmeter erhöht laut der Studie die Wahrscheinlichkeit um 26,3 Prozent, dass ein Schachspieler im Vergleich zu durchschnittlichen Fehlentscheidungen einen falschen Zug macht.
Über vierzig Vertreter der Gebäudetechnik-Industrie trafen sich zu einem Gedankenaustausch untereinander und mit Vertretern von Behörden und Verbänden im KGTV. Zur Situation internationaler Normungen war ein Schwerpunkt Smart Grid mit Verbindung von Stromproduktion zur effizienten Nutzung im Gebäude und für die Mobilität. Zweiter Schwerpunkt war die Trinkwasserqualität und Legionellengefahr. >> ZH-Legionellen in Hausinstallationen >> SVLW - EU-Gebäudeautomation
Gute Beispiele werden gesucht. Bei der Sanierung des Schulhauses Looren in Zürich-Wittikon wird die Fensterlüftung über die Luftqualität mit CO2-Sensoren gesteuert. Dies funktioniert dank Beschattung mit Bäumen, geeigneten Sonnenstoren, einer Süd-Nordorientierung und geeigneter Raumanordnung. Yvonne Züger von der Fachstelle Nachhaltiges Bauen im Amt für Hochbauten der Stadt Zürich ist stolz, dass nach Optimierung der Steuerung alle damit zufrieden sind.
Im April 2018 genehmigte der Bundesrat den WHO-Feinstaub-Grenzwert PM 2.5 als Jahresmittelwert von 10 ug/m3, siehe SW-Linie. Betrachtet man näher die BAFU-Messdaten z.B. von Kaserne Zürich, weisen die Monats- oder Tagesmittel viel höhere Werte aus. Tag und Nacht etc. werden gemittelt. Entscheidend ist jedoch, wann wir uns dort aufhalten. Neuste Studien zeigen, dass bereit 5 ug/m3 relevant ist. Entsprechend kritisch sollte man auch den neusten BAFU-Jahresbericht lesen.
Für eine hygienisch einwandfreie Planung, Errichtung, Instandhaltung, Hygienekontrolle und -inspektion von Raumlufttechnischen Anlagen (RLT) sind ausreichende Kenntnisse der Hygiene und Mikrobiologie sowie praktische Erfahrungen notwendig. Der SWKI-Kurs Typ B ist für Personen, die RLT-Anlagen warten, instand halten und reinigen. Der SWKI-Kurs Typ A richtet sich an Personen, die RLT-Anlagen hygienebewusst planen und verantwortlich errichten, warten, überwachen oder inspizieren. Folgende CH-Schulen bieten regelmässig Kurse an: >>aktinova Kurse Bern/Zürich>>ABZ-SUiSSE in Reiden>>Höhere Fachschule Dietikon>>STFW Kurse in Winterthur>> Weitere Informationen zur Weiterbildung
Das D-Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, BAFA, startete einen „Effizienzrechner Klima-Lüftung“ für komplexere Zweckbauten. Dieses Tool kann als Hilfsmittel bei der energetischen Bewertung von Klima- und Lüftungsanlagen die Transparenz und das Verständnis von Laien erhöhen sowie Anreize schaffen, eine sachgerechte Inspektion durchzuführen. Zur Ersteinschätzung gibt es QuickChecks für Lüftungs- und Kälteanlagen. energieschweiz bietet div. Dokumente an für Effiziente Lüftungsanlagen.
Erst langsam erholt sich die Lufthygiene-Forschungsgemeinschaft vom Schock der Falschaussagen des Pneumologen Dieter Köhler. Unerwartet war auch das Ausmass der Verunsicherung bezüglich des Werts der Lufthygieneforschung, ihrer Methoden und Aussagekraft. Es zeigte sich, wie einfach die Wissenschaft hinterfragt und mit „alternativen Fakten“ als unglaubwürdig dargestellt werden kann. Die Gemeinschaft hätte wohl schneller und entschiedener widersprechen müssen. Stattdessen haben wir unsere Köpfe zusammengesteckt und ein sehr dichtes Faktenblatt erstellt, das keine Fragen mehr offen lassen sollte. >> Rolle der Luftschadstoffe für die Gesundheit>> Aerztezeitung in D/F Handlungsaufruf von 5 Akademien>> Internationale Webseite
Das deutsche Umwelt Bundesamt stellt neu aktuelle Daten zur Luftqualität auf Web und als App (UBA Luft) zur Verfügung. Ein Qualitätsindex wird aus den Werten Stickstoffdioxyd, Feinstaub und Ozon errechnet. Aus 300 Messstationen kann man seine Station suchen und sich aktuelle Daten und Überschreitungen zustellen lassen. >> Aktuelle Luftdaten
Eurovent verlangt als ersten Schritt EU-Mindestvorschriften für die Zuluftqualität - ZUL 2. In den EUPD-Richtlinien sollen zudem nicht nur Energievorgaben sondern auch Raumluftqualitätsvorgaben einfliessen. >>E-Positionspapier
Die HSLU erarbeitete einen umfangreichen Bericht. Bei einfachen dezentralen Lüftungsgeräten zeigen Untersuchungen, dass bezüglich Komfort (Schall/Zugluft/Disbalance), Hygiene, Wartung und im Energienachweis diverse Abstriche zu machen sind. Zur Wartung sind Zugänglichkeit in einzelne Räume (Mieter!) sicherzustellen. Bei der Planung sind Dimensionierung und weitere Faktoren entscheidend. >> zum Bericht
Die Klimadebatte mit dem CO2/Temperatur-Anstieg löst bei Jugendlichen einiges aus. Warum nicht konkret Auswirkungen von CO2 im Schulzimmer erleben/messen und Erfahrungen sammeln? Anbei einige Informationen und Hinweise.
a) ein ursächlicher Zusammenhang zwischen den gehäuften Legionellose-Erkrankungen im Jahr 2017 und verkeimten Kühltürmen besteht. b) die betreffenden Kühltürme schon seit mindestens 10 Jahren Erkrankungen verursacht haben.
Internationale Normen liefern technische Lösungen für den Schutz von Gesundheit, Sicherheit und Umwelt. Für einen globalen Markt sind sie ein Bezugsrahmen und eine gemeinsame technische Sprache zwischen Handelspartnern. Anbei ein praxisorientierter Leitfaden zum "Kleines 1x1 der Normung". Werde als KMU vom Anwender zum Beteiligten.
Schweizerischer Verein Luft- und Wasserhygiene, Tessinstrasse 54, 4054 Basel, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, +41 78 201 86 55