Bei der Bewertung der Innenraumluftqualität spielt die Raumluftfeuchte eine wesentliche Rolle. Sinkt sie auf zu niedrige Werte ab, besteht ein höheres Risiko für Atemwegs- oder auch Infektionserkrankungen. Deshalb ist aus gesundheitlicher Sicht eine Luftfeuchte von mindestens 40 % zu empfehlen. Wie sich dieses Ziel in der Praxis auf effiziente Weise erreichen lässt und welche technischen Möglichkeiten der Markt dafür bietet: >> zum Beitrag von Claus Händel FGK
ASHRE hat das Papier Indoor Air Quality überarbeitet und bietet viele Unterlagen im Zusammenhang mit Covid19 an. Auszug: "Kosten-Nutzen-Analysen haben ergeben, dass der gesundheitliche und wirtschaftliche Nutzen einer verbesserten Raum-Luft-Qualität weitaus grösser ist als die Kosten für die Umsetzung dieser Verbesserungen." >> Übersetzung des ASHRAE-IAQ-Positionspapiers >> Link zu umfangreichen Cockpit mit vielen E-Unterlagen
Der erste Internationale Tag der sauberen Luft für blauen Himmel wird am 07. Sept. 2020 begangen. Diese erste Feier wird ein Präzedenzfall für einen wichtigen und aufregenden neuen internationalen Tag für saubere Luft sein. Städte, regionale und nationale Regierungen sowie Organisationen der Zivilgesellschaft und des privaten Sektors sind eingeladen, den 7. September mit persönlichen und virtuellen Veranstaltungen zu begehen. >> cleanairblueskies.org
Ein Forscherteam am Hermann-Rietschel-Institut an der TU Berlin bestätigt: CO2 ist ein guter Indikator für die Aerosolkonzentration im Raum. Menschen geben permanent sowohl CO2 als auch Aerosole ab. In Abhängigkeit von der CO2-Konzentration können sich Personen demnach eine gewisse Zeit in einem Raum aufhalten bis eine bestimmte Virendosis eingeatmet wurde. >> weitere Info und Gelegenheit zur Diskussion
Die restriktiven Vorgaben zur Eindämmung der Corona-Infektionen haben vielerorts die Schliessung oder zumindest starke Nutzungs-Einschränkung vieler Einrichtungen, wie Schulen, Kindertagesstätten, Hotels und anderer gewerblich und öffentlich genutzter Gebäude zur Folge. Der Corona-Virus ist zwar nicht über das Trinkwasser übertragbar, bringt jedoch trotzdem eine indirekte Gefährdung des Trinkwassers mit sich. >> "Sicherstellen der Hygiene in vorübergehend ungenutzten Trinkwasserinstallationen"
Am 8. Juli wurde der Treffmit dem spannenden Baurundgang im neuen Kunsthaus sehr geschätzt. Mitglieder, Kontakte zu Partnerfirmen und Interessierte haben es sehr geschätzt (Video).
Für die Erreichung der Klimaziele muss die Sanierungsrate von Gebäuden verdreifacht werden. Neue Technologien und die Digitalisierung sind in bestehende Prozesse zu integrieren. Das 21. Status-Seminar am Donnerstag 3. September in Aarau ist auch wichtig für KMU's - Kontakte mit angewandter Forschung als Chance nutzen! >> mehr Infos und Anmeldung
Das SARS-CoV-2 hält sich nicht immer an die geltenden Abstandsregeln. In Einzelfällen könne das Virus weitere Strecken zurücklegen und über längere Zeit in der Luft bleiben als bisher angenommen, schreibt ein Team von 239 Forschern aus 32 Ländern. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) annerkennt, dass die derzeitige Einschätzung zur Übertragbarkeit des Pandemievirus neu zu überprüfen ist.
Wie kann man sich den Herausforderungen der Energieeinsparung und der Verbesserung der Raumluftqualität stellen, insbesondere während einer Pandemie? Der primäre Zweck der Lüftung ist die Verbesserung der Raumluftqualität und ihre Auswirkungen auf die Bewohner von Innenräumen. Das Bewusstsein für gesunde Gebäude und die Auswirkungen des Standorts des Aussenlufteinlasses wird entscheidend.
Die SwissCovid App ist eine von der EPFL und der ETH Zürich initiierte App, die helfen soll, die Corona-Pandemie in den Griff zu bekommen. Die Nutzung der SwissCovid App ist freiwillig und kostenlos. Je mehr Personen die App installieren und verwenden, umso wirksamer unterstützt sie laut BAG die Eindämmung des neuen Coronavirus. >> mehr zu BAG-Informationen>> so schützen wir uns
Der Wandel liegt in der Luft: Forschungsprojekt der Freien Universität Bozen-Agorà mit Forschenden der Universität IUAV in Venedig-Trient-Padua ergab, dass eine unzureichende Belüftung der Klassenzimmer über weite Teile der Schulstunden zu einer zu hohen CO2-Konzentration führt. Ein Ergebnis, das vor dem Hintergrund von Covid-19 für die geplante Wiedereröffnung der Schulen im Herbst umso stärker berücksichtigt werden sollte. >> weitere Infos mit Video und guten Unterlagen>> news4teachers mit Studie-I
Die Zahl der weltweit registrierten Coronavirus-Infektionen lag laut der Johns-Hopkins-Universität bei mehr als 8,3 Millionen. Mehr als 448'000 Menschen starben bereits an der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19, davon knapp 2'000 Tote in der Schweiz. >> laufend aktualisierte Situation weltweit: Quelle Johns-Hopkins University
Zu signifikanten Verbesserungen des Wohlbefindens und der Produktivität der Mitarbeiter stellen Zimmerpflanzen eine nachhaltige, aber oft ungenügend genutzte Lösung zur Verbesserung der Luftqualität in Innenräumen (IAQ) dar. Oxygen at Work AG, ein Start up eröffnet neue Horizonte für die nachhaltige energieeffiziente Verbesserung der IAQ und bietet entsprechende Berechnungen für ein ideales Pflanzenkonzept an.
Eine neue Studie simulierte den italienischen Fall und unterstreicht die grosse Bedeutung der Belüftung in Mikroumgebungen in Innenräumen, um die Ausbreitung der Infektion einzudämmen. Je besser der Luftaustausch, desto rascher sinkt das Infektionsrisiko.
Luftverschmutzung entzündet das Gehirn und löst Reaktionen aus, die zu Krankheiten wie Demenz und Autismus führen. Einige Wissenschaftler schätzen, dass z.B. 20% der Demenzfälle durch Luftverschmutzung verursacht werden.
Die Zahl der deutschen Städte über dem NO2-Grenzwert haben sich im 2019 halbiert. Die ersten Daten für 2020 zeigen schon jetzt: Die Beschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie haben an manchen Orten einen weiteren Rückgang der NO2-Belastungen um bis zu 40 % bewirkt. Bundesumweltministerin Svenja Schulze ist überzeugt: Die Umweltpolitik wirkt. >> UBA-Pressemitteilung
Es gibt verschiedene Lösungsansätze, wie der Luftwechsel in Schulen mit baulichen Massnahmen sichergestellt werden kann. Einen Überblick über konkrete Neubauten und Sanierungen von Schulhäusern bieten "Best Practice Beispiele" für Bauherren, Nutzer und Baufachleute. Diese Beispiele wurden im Auftrag von BAG "Frische Luft für wache Köpfe" von der Fachhochschule Nordwestschweiz und Faktor Verlag zusammengestellt. >> Download als zipfile
Die Schweiz ist ein Radongebiet, wo Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Radon unerlässlich sind. Um den gesteigerten Bedarf an der Planung und Ausführung von Radonschutzmassnahmen bei Neu- und Umbauten abdecken zu können, muss die Radonkompetenz vom Maurer über den Bauplaner bis hin zum Architekten und den Radonfachpersonen verbessert und vertieft werden. >> 2-A4-Merkblatt der ZH-Baudirektion
Im Kampf gegen die Ausbreitung von SARS-CoV-2 sollte nach Ansicht des Virologen Christian Drosten im aerzteblatt.de ein stärkeres Augenmerk auf Aerosole – feinste Schwebeteilchen in der Luft – gelegt werden. Mit Blick auf geschlossene Räume sagte Drosten, „im Alltag sollte man sich eher vielleicht aufs Lüften konzentrieren und weniger auf das ständige Wischen und Desinfizieren“. Ab irgendeinem Zeitpunkt brauchen wir eine grosseÜberarbeitung unserer jetzigen Richtlinien anhand neuaufkommender Vorstellungen zum Infektionsmechanismus.
Immer deutlicher zeigt sich, dass sich das Virus hauptsächlich in geschlossenen Räumen ausbreitet. Ansteckungen mit dem Coronavirus finden vor allem im Familienumfeld und am Arbeitsplatz statt. Neben den Abstandsregeln kommt es daher auch auf eine gute Belüftung an. >> NZZ-Artikel Wissen, Gesundheit
In einer neuen globalen Petition wird die Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgefordert, rasch und entschlossen Massnahmen zu ergreifen, um globale Leitlinien für die Luftqualität in Innenräumen, mit einer klaren Empfehlung zur Mindestuntergrenze der Luftfeuchtigkeit in öffentlichen Gebäuden, festzulegen. Dieser kritische Schritt würde die Ausbreitung von Bakterien und Viren in der Luft in Gebäuden verringern sowie die öffentliche Gesundheit schützen.
In einem typischen Jahr machen Sie in Ihrem Büro zwei Mio. Atemzüge. Dies ist jedoch kein typisches Jahr. Corona hat die Wirtschaft zu einem Stillstand gezwungen. Was lernen wir daraus? US-Auswertungen ergaben, dass 57% aller krankheitsbedingten Fehlzeiten auf schlechte Belüftung zurückzuführen waren. Der Nutzen einer höheren Belüftung wird auf 6'500 bis 7'500 Dollar pro Person und Jahr geschätzt. >> What Makes an Office Building “Healthy”
Dank Lockerung der Corona-Massnahmen sind viele Branchen gefordert, Ihre Kunden und Mitarbeiter zu schützen. In welchen Räumen bin ich sicherer? Wie kann ich Risiken minimieren? Neuste Erkenntnisse zeigen, dass Coronaviren auch in der Raumluft überleben und übertragen werden können. Mittels Kaltnebelverfahren werden Coronaviren wirksam auf Oberflächen und in der Luft abgetötet.
Als Reaktion auf die Coronavirus-Pandemie (COVID-19 oder SARS-CoV-2) haben die ASHRAE, REHVA*, und FGK einenLeitfaden für den Betrieb und die Nutzung der Gebäudetechnik in Gebieten mit einem Coronavirus-Ausbruch erstellt. Ziel ist es, die Ausbreitung von COVID-19 in Abhängigkeit von HLKS-Anlagen möglichst zu verhindern. Nach Zeitungsartikeln (Beispiel TA) oder NZZ am Sonntag hat sich auch SRF sich dem Thema angenommen.
Die Österreichische Energieagentur arbeitet gemeinsam mit ihren Auftraggeberinnen und Auftraggebern daran, Antworten für die klimaneutrale Zukunft zu entwickeln: Ziel ist es, das Leben und Wirtschaften so auszurichten, dass kein Einfluss mehr auf unser Klima gegeben ist. Die Antworten für die klimaneutrale Zukunft sollen in einer Sprache formuliert sein, die verständlich ist, Handlungen auslöst und Verhalten ändert. >> Energiehandbuch
Viren und Raumklima: Der Corona-Ausbruch in einem südkoreanischen Callcenter mit fast 100 Infizierten macht deutlich: Die Lüftung am Arbeitsplatz, im Restaurant oder in der Boutique dürfte bei der Verbreitung des Virus eine wichtige Rolle spielen.
"Wir wissen, dass UV-C-Licht gegen Viren wirkt“ sagt Benno Bucher, Professor für Physik, betreut das Institut für Energietechnik an der Hochschule Rapperswil. In einigen Ländern werden mit UV-C-Licht U-Bahnen und Krankenhäuser desinfiziert. Im Internet sind die Lampen für jeden zu kaufen. Aber wie sinnvoll sind sie?
Im Juni 2013 wurde die Konferenz der Gebäude-Technik-Verbände (KGTV) gegründet. Seither hat der Dachverband einige erfolgreiche Anstrengungen unternommen, um auf die Energiestrategie des Bundes und die Gesetzgebung Einfluss zu nehmen. >> zum Artikel in KlimaQuick Foto: Alfred Freitag, seit vielen Jahren Multitalent in der Gebäudetechnik-Branche, engagiert sich auch aktiv im KGTV-Vorstand.*
Schweizerischer Verein Luft- und Wasserhygiene, Tessinstrasse 54, 4054 Basel, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, +41 78 201 86 55