Aktuelle Informationen zur Luft- und Wasserhygiene

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Qualität schafft Vertrauen

SGS Societe Generale de Surveillance SAEs gibt wohl kaum eine Branche, die nicht unter billigen, schlechten Mitbewerbern leidet. In der Konsumgüterindustrie ist der Schaden verkraftbar, denn das Produkt verbraucht sich innerhalb von kurzer Zeit. Anders verhält sich die Sache im Investitionsbereich und insbesondere in der Baubranche: Das Produkt ist installiert und der Käufer/Betreiber muss letztlich über den ganzen Lebenszyklus hinweg damit fertig werden.
Zwar gibt es den Anspruch auf Garantieleistungen, doch welches Produkt wird in der Betriebsphase schon ausgetauscht? Die Garantieleistungen sind nicht selten erfolglose Nachbesserungen.

Mit diesem Problem ist auch die Lüftungsbranche konfrontiert: sprich mit ungenügenden Konzepten, mangelhaften Geräten, unqualifiziertem Fachpersonal – und dies alles kombiniert mit einem enormen Zeitdruck, der die Probleme verstärkt. Mieter klagen folglich über Geruchsübertragungen, Zugluft, Lärm und sogar Schimmelbildung; die Betreiber ärgern sich über hohe Wartungs-/Reinigungskosten. Gemäss einer Studie der Hochschule Luzern wurden bei Neubauten grobe Fehler bei der Planung (20,6%), der Bauleitung (25.2%) und der Ausführung  (45.1%) von Lüftungsanlagen ermittelt.

Die Gefahr, dass das Produkt pauschal in Verruf gerät und die Nachfrage sinkt, ist gross. Dabei spricht alles für eine Lüftung: Energieeinsparung und damit Senkung der Nebenkosten, stabile Raumluftqualität und angenehmes Raumklima.

Das Argument „Energieverbrauch“ ist insofern fatal, als die Schweiz sich in internationalen Klimaabkommen zur Senkung des CO2-Verbrauchs verpflichtet hat, Gebäude 30% dazu beitragen und Lüftungen eine der Massnahmen sind, welche helfen, diese Ziele umzusetzen.

Doch wie kann sich der seriöse – allenfalls unmittelbar etwas teurere, aber über den Lebenszyklus hinweg betrachtet in jedem Fall günstigere – Anbieter dagegen wehren? Die Konkurrenz anzugreifen, wirkt kontraproduktiv und verdächtig. Am glaubwürdigsten ist eine neutrale Beurteilung. Aus diesem Grund hat der Schweizerische Verband für Luft- und Wasserhygiene (SVLW), der Fürsprecher für gute Raumluft, dessen echtes Anliegen es ist, sich für die Qualität der Branche einzusetzen, ein Label geschaffen. Mittels Kurzchecks entlang der ganzen Wertschöpfungskette sollen folgende Aspekte überprüft werden:

n  Kompetenz: Planung, Ausführung, Instandhaltung werden von ausgewiesenen Fachleuten mit entsprechendem Fachausweis vorgenommen (SWKI-Hygiene-Anforderungen);

n  Prozesse: Die Arbeiten erfolgen nach definierten Prozessen und gemäss Arbeitsrichtlinien;

n  Infrastruktur: Die Arbeiten werden mit geeigneten Geräten und Mitteln durchgeführt;

n  Kontrolle: Jede Phase wird mit systematischer und nachweisbarer Kontrolle abgeschlossen:

-        Planung
-        Ausführung
-       Inbetriebnahme, Instruktion
-       Instandhaltung

Das Ziel ist, mit wenig viel zu erreichen. So beträgt der Gesamtaufwand über einen Prüf-Zyklus ein paar wenige tausend Franken – kein Kostenfaktor also. Das SVLW-Zertifikat soll den „Spreu vom Weizen trennen“. Die guten Firmen sollten idealerweise sofort mitmachen. Es liegt am Verband und an uns Zertifizierer, die Bauherren und Planer über den Mehrwert eines SVLW-Zertifikates zu instruieren und zu empfehlen, den zertifizierten Firmen den Vorzug zu geben.

Elvira Bieri, Managing Director SGS (exklusiver Zertifizierungspartner von SVLW)

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