Alzheimer durch zu viel CO2?
Forschungsergebnisse und praktische Erfahrungen in den Niederlanden mit Alzheimer-Patienten legen nahe, dass die Innenraumluftqualität Auswirkungen auf die Demenz-Patienten hat.
Der niederländische Geriater Prof. Marcel Olde Rikkert hat nachgewiesen, dass ein erhöhter CO2-Gehalt und auffälliges Benehmen von Demenzkranken gleichzeitig auftreten. Und Pieter de Boer schreibt in seinem "Practical Guide on Dementia" (sinngemäß übersetzt): "Unruhe, Ängstlichkeit, Panik oder Aggressionen können auftreten bei einem erhöhten CO2-Level in der Raumluft. Ein erhöhter CO2-Level beschleunigt ohne Zweifel den Demenzprozess und kann ein Hauptfaktor und/oder verantwortlich für das Auftreten von Demenz sein. Ausreichend Sauerstoff statt CO2 ist essentiell für unser Hirn. Über 800 ppm treten Probleme mit Patienten auf."
>> aus cci vom 19.12.2014, Anbei Auszug aus Anmerkungen
Im Falle der Demenzkranken (und vermutlich überhaupt aller gesundheitlich belasteten Menschen) ist es jedenfalls offenbar sinnvoll, eine Raumluft zu schaffen, deren Qualität möglichst nahe an der Außenluftqualität ist (unter 800 ppm). Dass es dazu die meiste Zeit im Jahr einer mechanischen Lüftung mit Wärmerückgewinnung bedarf, steht außer Frage. Dass die Realität in unseren Pflegeheimen und Krankenhäusern anders aussieht, ist leider eine Tatsache.




