Aktuelle Informationen zur Luft- und Wasserhygiene

Aktuelle Informationen zur Luft- und Wasserhygiene

Homeoffice wegen Corona - lüften, lüften!

lueftungAuch in einem Vier- oder Fünf-Personen-Haushalt sind normalerweise nur am Abend alle Familienmitglieder versammelt.

Was macht es mit dem Wohnraumklima, wenn plötzlich den ganzen Tag geatmet, gekocht, gespielt, gearbeitet wird?

 

Wenn alle den ganzen Tag zu Hause sind, bedeutet das eine stärkere Belastung der Raumluft mit Feuchtigkeit, CO2 und Verschmutzung.
Durch die Corona-bedingten Ausgangsbeschränkungen sinkt zwar die Belastung der Luft durch den Strassenverkehr, aber im Frühling machen immer aggressivere Pollen vielen das Atmen schwer.

Hinzu komme nun oft dicke Luft drinnen, weil die Luft in der Wohnung oder im Haus viel stärker mit Feuchtigkeit, Kohlendioxid und Staub belastet wird. Es macht einen grossen Unterschied, ob ein bis zwei oder vier bis fünf Personen den ganzen Tag zu Hause sind und atmen, kochen, spielen oder arbeiten.

Müdigkeit, Kopfschmerzen und Schimmel

Bei geschlossenen Fenstern und ohne Lüftungsanlage und  kann es in Räumen schnell stickig und warm werden, denn die Sauerstoffkonzentration sinkt, während der Gehalt an Kohlendioxid steigt. Die Folgen können Müdigkeit, Kopfschmerzen, Mangel an Konzentration und schliesslich schlechte Stimmung sein.

Dazu kommt das Schimmelproblem: Alltägliche Aktivitäten, Schwitzen, Atmen, das Giessen von Zimmerpflanzen – kurz, das ganz normale Leben – erzeugen jede Menge Feuchtigkeit. Auch Kochen, Duschen, Wäschetrocknen und Geschirrspülen erhöhen den Feuchtegehalt nachhaltig. Übersteigt die relative Luftfeuchtigkeit den Wert von 80%, gedeihen an kalten feuchten Stellen fast alle Arten von Myzelien, sprich Schimmelpilzen.

Schadstoffe in der Raumluft

Auch flüchtige, organische Verbindungen (kurz: VOC) kommen prinzipiell immer in der Raumluft vor. Verantwortlich dafür sind wir Menschen (normal zu zwei Dritteln), Bauprodukte oder die Innenausstattung wie Fussboden-, Wand- und Deckenmaterialien, Farben, Lacke, Klebstoffe und Möbel. VOCs werden aber auch aus Pflege-, Desinfektions-, Reinigungs- und Hobbyprodukten oder Tabakrauch freigesetzt.

Nutzer professioneller Lüftungsanlagen müssen sich auch bei diesem Thema keine Sorgen machen: Lüftungsgeräte entfernen VOCs aus der Raumluft und steigern damit die Wohngesundheit.

Ohne Lüftungsanlage gilt: lüften, lüften, lüften!

Ob im Frühjahr, Sommer, Herbst oder Winter: Grundsätzlich sollte pro Tag mindestens drei Mal, besser aber vier bis fünf Mal richtig gelüftet werden. Selbst wenn tagsüber niemand zu Hause ist, sollte eigentlich mindestens drei Mal täglich - am besten einmal morgens und zweimal abends – durchgelüftet werden. Dabei sind in kalten Jahreszeiten oft 4 Minuten genügend, während in warmen Zeiten bis 30 Min empfohlen werden. 
>> Weitere Infos zum Lüften.

Allergiker sollten auf Lüftungsgeräte setzen

Vielen Familien fällt nun erst auf, wie schnell die Raumluft verbraucht ist – beziehungsweise nicht mehr genügend Sauerstoff enthält. Für Pollen-Allergiker sind diese Zeiten doppelt schlimm. 'Fenster auf' heisst Lärm und Pollen rein, 'Fenster zu' heisst stickige Luft.

Besonders Allergikern wird empfohlen, nun die Zeit zu nutzen und die Installation einer Lüftungsanlage mit guten Filtern zu prüfen: SVLW-(zertifizierte) Firmen-Mitglieder und suissetec-Fachbetriebe können auch ohne Hausbesuch beraten. Für die Planung auch von nachträglich einbaubaren Lüftungsgeräten reicht zumeist der Grundriss und die Zahl der Bewohner.

Mit einem professionellen Lüftungsgerät freuen sich die Nutzer nicht nur über eine bessere Wohngesundheit - auch die Energieersparnis durch die effektive Wärmerückgewinnung ist ein positiver Aspekt und im Hinblick auf den Klimawandel sowieso ein Muss.
Auch „Fullhouse“ ist dann – zumindest was die Wohngesundheit angeht – kein Problem mehr.“

Basis Quelle: haustec.de mit SVLW-Ergänzungen für die Schweiz.

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