Aktuelle Informationen zur Luft- und Wasserhygiene

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Verzicht auf Lüftung als Kaveliersdelikt?

FrageEin Fachmann fragt, wie die Rechtliche Situation für Komfortlüftungen in der Schweiz geregelt ist? Was gilt als Stand der Technik. Dies als Reaktion auf einen Artikel zum Thema Haftungsrisiko.

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Geschätzte Fachleute
Im Architekturbereich macht sich der Verzicht auf die Wohnungs-Lüftung beliebt.
Dies mit Verweis auf schlechte Beispiele, die es zweifellos gegeben hat und immer geben wird, solange mit Halbwissen Konzepte erstellt und ausgeführt werden.
Die Masse der Bauten, deren Bewohner die korrekt aufgebaute Wohnungslüftung schätzen, scheint dies nicht aufzuwiegen.

Einerseits ist die Notwendigkeit zur Lüftung unbestritten: Die von Menschen erzeugten Gerüche, Schadstoffe, wie auch die Feuchtelast von rund 2 Litern Feuchtigkeit pro Person und Tag, sind Tatsachen, die Massnahmen erfordern.

Andererseits wird versucht, den damit zusammenhängenden Aufwand über investitionsgünstige Ansätze klein zu halten:
- Entfernen der Abdichtbänder an Fenster und Türen
- Fensterlüftung manuell oder mit Betätigungsautomaten
- Abluftkonzepte (mit aber oft ohne Wärmerückgewinnung)
- Einzelraumgeräten mit unzureichenden technischen Eigenschaften

Allen diesen Massnahmen ist die Windempfindlichkeit und die schlechte oder nicht vorhandene Wärmerückgewinnung gemeinsam.
Auch die Stromeffizienz lässt meist zu wünschen übrig. Während bei guten Geräten die zurückgewonnene Wärme, das 10-15-fache des Stromverbrauchs beträgt, geht dies bei den schlechten Geräten zurück auf 3-5, Null, oder es ist nur noch Stromaufwand da und keine Wärmerückgewinnung.
Was einen beim Bau nicht stört, wird im Betrieb zum Problem. Zu Lasten der Investitionsvorteile werden Komfortverlust, Betriebskostennachteile und Risiken in Kauf genommen.

Fazit:

Es werden Bauten erstellt, die nicht dem Stand der Technik entsprechen und deren Wert geschmälert wird und bleibt !

Dies weil die Nachrüstung teurer kommt, als der Minderwert am Markt: Eine Sackgasse in die sich der Bauherr zusammen mit Planern und Ausführenden begibt und aus der es nur ein teures Entrinnen gibt!

Die Frage ist nun aber, für WEN es richtig teuer wird:
Haben die nachfolgenden Ansätze in der Schweiz Gültigkeit?
http://www.svlw.ch/331-haftungsrisiken-fuer-planer-und-unternehmer.html
Die Abstützung auf EU-Recht ist problematisch, also, muss eine schweizerische Basis zur Argumentation gefunden werden :

Welche Formulierungen sind Stand 2017 gültig ?
Heiri Huber 2008

Zitat SIA 180
Heiri Huber 2014

Neuerungen SIA 180

Mit der Bitte um Feedback!
Und freundlichen Grüssen 
Alfonso De-Stefani, Chur

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