Aktuelle Informationen zur Luft- und Wasserhygiene

Aktuelle Informationen zur Luft- und Wasserhygiene

Weiterlesen ...Erst seit 2015 gibt es für die Komfortlüftungsbranche eine Ausbildung auf dem Niveau Höhere Berufsbildung. Im August 2018 startet unter GKS mit energie-cluster, SVLW, SKMF der nächste Ausbildungsgang. SVLW bietet dazu das Modul Ausführungsberatung.
Ab 2018 gibt es Bundesbeiträge für Kurse - auch für diesen Kurs - die auf eidgenössische Prüfungen vorbereiten. >> weitere Infos

 

Legionellengefahr im Blick

Weiterlesen ...Eine Verordnung zum Thema Legionellen in Brauchwarmwasser wird in der Schweiz hefitig diskutiert. Ist es die Temperatur oder wie wichtig ist der Systemaufbau? Der Feedback an das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV wurde bis Ende Januar verlängert.
Anbei ein Beispiel mit Frischwasserstation nahe beim Verbraucher. 
>> Neues Haustechnikkonzept für Hotel - Hochschule Rosenheim

Merkblätter dienen als praktische Umsetzungshilfe für die neuen Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich. Diese wurden unter KGTV in Arbeitsteams mit Unterstützung von Energie Schweiz erarbeitet und werden an der Swissbau vorgestellt. Merkblatt Komfortlüftungen ist noch in Arbeit. Trotzdem eine gute Gelegenheit für einen Besuch und gute Kontakte.
Direkt anmelden unter Swissbau Focus - Veranstaltungen

Weiterlesen

Weiterlesen ...Unter sachkundiger Leitung von Nationalrätin Ruth Humbel findet ein interessantes Podium: Luft zum Lernen – quo vadis? statt. Dabei wird mit Beat W. Zemp, Zentralpräsident der CH-Lehrervereinigung und Experten der Bereiche Gesundheit, Eigentümer, Planer, Unternehmer die Situation der Luftqualität in Schulräumen sowie die Realisierung eines modernen und gesunden Lüftungskonzeptes nach SIA Norm 180/1 diskutiert. Es wird die relevante Frage gestellt, wie in Zukunft bei Neu- und Altbauten eine sichere und gesunde Raumluft während des Betriebs gewährleistet werden kann.
Zielpublikum sind Öffentliche Bauherren, Baubehörden, Architekten, Planer, Unternehmer und Verantwortliche in der Schulleitung.
Eine Kooperation von SVLW, Lehrervereinigung Schweiz, Lunge Zürich und „Meine Raumluft“.
Swissbau 2018, Veranstaltung: Luft zum Lernen - quo vadis?  pdf>> Flyer zum Ausdrucken
Mittwoch, 17. Jan. 2018, 09.15-10.45 Uhr   Swissbau Basel, Halle 1.0 Süd, Raum 4
>> direkt zur Anmeldung unter Swissbau-Focus, Veranstaltungen

NZZ - Luft ziemlich rein

Wird die Komfortlüftungsanlage richtig gebaut und erklärt, sind die Bewohner in der Regel sehr zufrieden damit. 
Eine möglichst dichte Gebäudehülle ist heute ein wichtiges Element energiesparender Bauten. Sie verhindert, dass Wärme ungehindert verloren gehen kann. Gleichzeitig blockieren aber die dichten Fassaden und Dächer die früher übliche natürliche Luftzirkulation in den Räumen. Dadurch können sich Feuchtigkeit oder Schadstoffe anreichern, wodurch die Luftqualität leidet. Deshalb wird empfohlen, Wohnräume mindestens einmal pro Tag während fünf bis zehn Minuten intensiv zu lüften. Am besten geht das mit dem sogenannten Stosslüften, bei dem möglichst viele Fenster gleichzeitig geöffnet werden, um Durchzug zu erzeugen. Soweit die Theorie. In der Praxis werden viele Wohnräume nur selten gelüftet, weil die Zeit dazu fehlt oder man es vergisst.
pdf>> NZZ-Artikel "Luft ziemlich rein"
>> Link auf erwähnte HSLU-Studie und Empfehlungen
>> Gute Unternehmer engagieren wir sich für Raumluft-Qualität bei Planung, Errichtung und im Betrieb. 
Bitte weiterempfehlen und weitere dazu aufrufen.

Weiterlesen ...Eine interaktive Messkampagne in Schulen zeigt Schülern und Lehrkräften wie richtiges Lüften funktioniert.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weiterlesen

CO2-Rechner

Der A-Arbeitskreis hat eine pdfRichtlinie zur Bewertung der Innenraumluft erarbeitet und sich mit Kohlenstoffdioxid als Lüftungsparameter auseinandergesetzt. Die Pettenkoferzahl von 1858 mit 1'000 ppm ist auch hier gültig (als aritmethisches Mittel über Nutzungszeit), empfohlen wird 800 ppm CO2.
"Einem Lüftungskonzept kommt eine zentrale Bedeutung zu – nur damit kann die vor allem bei Neu- und Umbauten zu stellende Frage fachlich begründet beantwortet werden, ob in einem bestimmten Gebäude zusätzlich zur Fensterlüftung mechanische Lüftungsmaßnahmen erforderlich sind oder nicht."
Interessant sind in diesem Zusammenhang die CO2-Rechner. Quelle: Raumluft.org
xls>>CO2-Rechner für Schulen  xls>> CO2-Rechner für Schlafräume

Feinstaub - Todesfälle

Weiterlesen ...Todesfälle im Verkehr werden systematisch geprüft und Massnahmen eingeleitet. Feinstaub verursacht 18 x mehr Todesfälle, siehe Graphik. Auf der Emmissionseite werden Massnahmen getroffen, die WHO-Ziele aber nicht erreicht. Obwohl wir uns zu 90 % in Räumen aufhalten, fehlen hier konkrete Vorgaben. Gute AUL-Filterung ist eine sehr effektive Massnahme.
>> gute SRF-Infographiken zu Feinstaub, Stickoxid, Ozon   
>> European Agency Report "Luftqualität in Europa"

A-Positionspapier in Schulen

Eine funktionierende Fensterlüftung, auch „freie“ oder „natürliche“ Lüftung genannt, ist vor allem bei bestehenden Unterrichtsräumen eine der wichtigsten Massnahmen, um hygienisch einwandfreie Raumluft zu erreichen. Unterrichtsräume lassen sich aber in der Regel nicht ganzjährig alleine durch Fensterlüftung so belüften, dass die gewünschten Konditionen der thermischen Behaglichkeit und der Luftqualität eingehalten werden können.
Bei Neu- und Umbau von Schul-, Unterrichts- oder Gruppenräumen sowie Räumen mit ähnlicher Zweckbestimmung mit höherer Personendichte ist der Einbau von lüftungstechnischen Anlagen zur Gewährleistung eines gesunden und hygienisch einwandfreien Raumklimas, wie es die Bautechnikverordnungen der Länder fordern, auf Grund der gesetzlichen Vorgaben erforderlich.
pdf>>Positionspapier zu Lüftungserfordernissen in Schul-, Unterrichts- und Vortragsräumen

Weiterlesen ...Der Arbeitskreis „Innenraumluft“ im A-Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat in Zusammenarbeit mit der Kommission für Reinhaltung der Luft der Österreichischen Akademie der Wissenschaften die Richtlinie zur Bewertung der Innenraumluft überarbeitet.
pdf>> Wegweiser für eine gesunde Raumluft

SVLW-Treff Plattenhof Horgen

Weitere Infos und FotosDer Treff zu einem innovativem Lüftungskonzept war sehr spannend. Die Präsidentin der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Horgen, Rita Astfalck war überzeugt, klare Vorgaben im Wettbewerb sind nötig. Tiefere Investitionskosten und hohen Komfort via Auswertung über die Cloud helfen Planer, Installateur und Nutzer (3h für kontrollierte Inbetriebsetzung von 22 Wohnungen!, einfache Funktionskontrolle via web, etc.). 

Weitere Infos und Fotos

Weiterlesen ...Mit welchen Methodiken weisst die ETH den Klimawandel nach?
Dass die Treibhausgase des Menschen das globale Klimasystem verändern, ist wissenschaftlich unbestritten. Die Entwicklung in die Zukunft zu berechnen wir schwieriger.
Grob gilt: In den letzten 100 Jahren ist der CO2 von 300 auf 400 ppm angestiegen. Wird die weitere Entwicklung des CO2 Anstiegs auch in unsere Richtlinien und Vorgaben aufgenommen?

Für gute Raumluft unterwegs

Weiterlesen ...Vorstandsmitglieder Peter Amacher (Mitte) und Dominik Kiefer (links) haben die Züricher Regierungsrätin Dr. Silvia Steiner in ihrem Büro besucht und ein CO2-Messgerät übergegeben.
Silvia Steiner zeigte sich beeindruckt, dass mit einer simplen Methode wie dem Lüften, die Raumluft verbessert werden kann.
An der Bildungskonferenz in Bern zeigte Sie grosses Interesse, dass in den Schulzimmern gute Luft herrscht. Eine regelmässige Fensterlüftung, gerade jetzt im Winter, ist ihr wichtig.

Weiterlesen ...Über die Dusche gelangen kleinste Wassertröpfchen (Aerosole) in die Lunge. Mikroben können die tödliche Legionellenkrankheit auslösen.
Ähnliches passierte in Operationssälen. Infizierte Heiz-/Kühlgeräte verursachten weltweit über 50 unnötige Todesfälle beim Einbau von künstlichen Herzklappen. Nur dank viel kriminalistischem Spürsinn und jahrelanger Geduld konnte die Ursache gefunden werden.
>> Mikroben-Krimi am Unispital

Weiterlesen ...Europäische Patientenorganisationen machen weiterhin Druck auf die EU-Minister bezüglich Gesundheit und Wohlbefinden in Innenräumen. Sie verlangen die EPBD-Richtlinien über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden anzupassen.
>> Sie verlangen konkrete Handlungen und ein Luftqualitäts-Zertifikat. 
>> älterer Artikel zu "Luftverschmutzung hat erste Priorität" 
Welche Regeln gelten in der Schweiz? Wir können bekannte Labels und Zertifikate nutzen. >> Flyer übersetzt auf Deutsch.

Swiss TPH informiert immer wieder über Studien und Themen betreffend Aussenluftverschmutzung und deren Auswirkungen. >> Link

  • "In Übereinstimmung mit Messdaten, ging die landesweite durchschnittliche Feinstaubbelastung massgeblich in den Jahren 2003 bis 2008 zurück und hat sich danach stabilisiert." Die WHO-Empfehlung von 10 µg PM2.5/m3 scheint damit in weitere Ferne gerückt.
  • Eine Einhaltung der EU-Dieselwerte hätte 4'000 bis 10'000 vorzeitige Todesfälle verhindert.
  • Die langfristige verkehrsbedingte Luftbelastung erhöhte das Demenzrisiko um 11% pro 27 µg NO2/m3 und das Risiko für tieferes Geburtsgewicht.
  • Herzinfarkte nehmen auch unter Einhaltung der europäischen Grenzwerte in Abhängigkeit der Feinstaub- und NO2-Belastung zu.

Weitere Artikel, >> bitte suchen unter WHO Grenzwerte

Befeuchtung nachrüsten?

Weiterlesen ...Ein Hamburger Vorzeige-Neubau der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt muss mit Befeuchtung nachgerüstet werden. Mitarbeiter klagen über die Qualität der Raumluft, die zu Nasenbluten und trockenen Augen führt. Das mehrfach ausgezeichnetes Gebäude hat auch nach 2 Jahren noch sehr viele Mängel. Thema: Unklare Vorgaben und Qualität in Planung-Ausführung. 
pdf>> Beschrieb über Gebäude    >> Artikel in Die Welt     >> CCI Dialog
Auch z.B. die SBB hatte ihren Hauptsitz in Bern mit Befeuchtung nachgerüstet. Selten wird darüber offiziell berichtet. Warum?

Faltflyer über SVLW

Weiterlesen ...Luft ist eine Lebensnotwendigkeit. 
Der SVLW ist Fürsprecher der Raumluft, da diese keine eigene Stimme hat. Anbei Faltflyer über Ziel, Zusammenarbeit und Chancen dank Qualität.
Bitte nutzen, verteilen und  werben für neue Mitglieder.
>> 212_Faltfyer_SVLW   (ausdrucken falten, verteilen) - Höhere Auflösung oder Wunsch nach Exemplaren bitte via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
>> weitere Unterlagen, Flyer

Gesunder Lebensraum Schule

Weiterlesen ...Leben, Lernen und Arbeiten in einer gesunden Umgebung: Um dieser wichtigen Lebensgrundlage mehr Aufmerksamkeit zu geben und vor allem um aufzuzeigen, wie dieses Ziel erreichbar ist, kooperieren TÜV Rheinland und Sentinel Haus Institut. pdf >> Flyer    >> zur Webseite

Weiterlesen ...Gemäss jährlichem EU-Report ist die Feinstaubbelastung grösstes gesundheitliches Einzelrisiko. > 80 % der Europäer leben über dem WHO-Grenzwert PM2.5 von 10 mg/m3.  Auch die Schweiz ist mit 11.6 mg/m3 nicht davon verschont, vorallem in städtischen Aglomerationen. Es wird mit einem CH-Verlust von 40'000 Lebensjahren gerechnet.
>> Air Quality in Europe - Report 2017
Anmerkung: Wir leben zu 90 % in Innenräumen, wo es häufig schlechter ist. Darüber fehlen solche Studien. Wie lange noch?

Weiterlesen ...Grosse Renovierungsarbeiten können die Qualität der Innenraumluft in vielen Wohnungen beeinträchtigen. Der REHVA-Bericht kommt zum Schluss: Ein wesentliches Ziel der Umsetzung einer Energie-Sanierungsstrategie ist die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden. Die Auswirkungen auf die Raumluft-Qualität und das Wohlbefinden der Bewohner werden oft ignoriert. Es besteht ein dringender Handlungsbedarf, die derzeit angewandten Gebäudesanierungsverfahren auf die Wohnraumluftqualität  zu überprüfen. pdf>> Englischer Fachartikel 

Ein gemeinsames Positionspapier verlangt Vorgaben für Raumluft-Qualität bei der Überarbeitung der EU-Richtlinie zur Gesamt-Energie-Effizenz. 

Weiterlesen

Weiterlesen ...Gemäss Harvard Business Reviev zahlt sich bessere Luftqualität Tausendfach aus. Während Mehrkosten von 1-11 (je nach System im Extremfall bis 40) Dollar pro Person und Jahr für höhere Luftqualität zu zahlen sind, steigt die Produktivität um 6'500 Dollar pro Person und Jahr. Dazu kommen weniger Ausfälle und Krankheiten. Ist gute Luftqualität zu günstig?   pdf>> print auf englisch   >> Link zur Quelle 
>> The 9 Foundations of Healthy Buildings

Nach 20 Minuten wegdämmern

Weiterlesen ...In Deutschland löst "Luft in Schulen" eine Diskussion aus, siehe CCI-Dialog.
CH-Studien zeigen, dass alte Schulhausgebäude am effizientesten mit bedarfsabhängigen, dezentralen Lüftungen saniert werden können. Mit weniger grauer Energie wird mehrfach Betriebsenergie gespart und massiv CO2 gesenkt. Dies im Vergleich zu andern bekannten Möglichkeiten. Dabei steigt der Komfort, das Wohlbefinden und die Leistung der Schüler.

Weiterlesen ...Safe the Date. Am Mi. 17. Januar, 09.15-10.30 findet an der Swissbau  wiederum ein Round Table statt. Nationalrätin Ruth Humbel, Mitglied der Gesundheitskommission diskutiert mit verschiedenen Persönlichkeiten von Lehrervereinigung, Lunge Zürich, Immobilienamt, Architektur und Fachexperten zum Thema "Luft zum Lernen", Situation in Schweizer Schulen. Weitere Informationen folgen.

Weiterlesen ...SGS ladet zu einer "Brautschau" ein: Di. 30. Januar 2018, 13.30-17.30 im Technopark Zürich.
Ziel der Veranstaltung ist es, allen Gelegenheit zu bieten, Ihre Ideen und Lösungen vorzustellen. Experten von SNBS, Minergie und SVLW beurteilen Ihre neuen Ideen zur Erfüllung der Labels. Interessiert? 
Bitte anmelden bis 15. Januar an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
pdf>> Flyer mit weiteren Informationen

Weiterlesen ...Der Präzisions-Messkamm ist ein Werkzeug für die Schichtdicken-Messung zur Gefährdungsbeurteilung von "Küchenabluft".
Eine Vernehmlassung bei Verbänden und Interessierten läuft bis Ende Februar 2018. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
pdf>> Merkblatt Präzisions-Messkamm    >> Formblatt zur Stellungnahme als Excel 
keine Brände bekannt?  >> anbeil Link zu RLQ.at

Die Plattform für Nutzer

Meine Raumluft

SVLW als Partner von

 

energie-cluster

SVLW als Partner von

 

bauschweiz.ch

SVLW als GT-Partner von

KGTV Logo

Schweizerischer Verein Luft- und Wasserhygiene, Geschäftsstelle, Dorfbachstrasse, CH-8805 Richterswil | +41 78 907 88 79 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!